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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Dienstleistungen der Tierheilpraxis Therapetis, Sibylla Tomalla gegenüber Tierhaltern als Kunden. Mit der Terminvereinbarung gelten diese AGB als akzeptiert.

2. Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages ist die naturheilkundliche Beratung und Behandlung von Tieren.

Die Tätigkeit des Tierheilpraktikers umfasst unter anderem:

  • naturheilkundliche Behandlungen

  • Beratung zur Tiergesundheit

  • Ernährungsberatung

  • ganzheitliche Therapieansätze

  • energetische oder alternative Behandlungsmethoden

Die Behandlung ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Ein bestimmter Behandlungserfolg kann nicht garantiert werden.

3. Vertragsschluss

Sämtliche Untersuchungen und Behandlungen erfolgen auf Basis eines Behandlungsvertrages (Anamnese) zwischen dem Anbieter und dem Kunden. Der Behandlungsvertrag ist ein Dienstvertrag gemäß § 611 Abs. 1 und § 612 Abs. 1 BGB. Dieser Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Angebot des Anbieters in Form von Beratung, Diagnosestellung, Untersuchung und Therapie annimmt. Der Behandlungsvertrag gilt als rechtsverbindlich geschlossen und die AGB als akzeptiert, wenn Kunde und Anbieter einen ersten Termin vereinbaren. Auch bei einer mündlichen Vereinbarung bzw. Zustimmung gilt der Behandlungsvertrag als erteilt. Mit Zustandekommen eines Behandlungsvertrages treten die AGB in Kraft.

 

Der Anbieter ist jedoch berechtigt, einen Behandlungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen; insbesondere, wenn ein erforderliches Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann, es um Beschwerden geht, die der Anbieter aufgrund seiner Spezialisierung oder aus gesetzlichen Gründen nicht behandeln kann oder darf oder die sie in Gewissenskonflikte bringen kann. In diesem Fall bleibt der Honoraranspruch des Anbieters für die bis zur Ablehnung entstandenen Leistungen, einschließlich Beratung, erhalten. Die Verpflichtung, in Notfällen zu helfen, bleibt von einer Ablehnung des Behandlungsvertrags unberührt.

4. Inhalt und Zweck des Behandlungsvertrages

Tierheilpraktiker sind in der Ausübung ihres Berufes frei. Der Anbieter behält sich vor, eine Behandlung abzulehnen oder abzubrechen, wenn der Kunde seine Sorgfaltspflicht missachtet, Behandlungsanweisungen negiert, durch mangelnde Mitarbeit die Therapie behindert und dadurch ein Vertrauensverhältnis zwischen Anbieter und Kunde nicht oder nicht mehr zu erwarten ist. Entsteht dem Tier durch Unterlassen der Mitwirkungspflicht seitens des Kunden ein Schaden oder kommt das Tier dadurch zu Tode, kann der Anbieter dafür nicht haftbar gemacht werden.

Der Anbieter erbringt mit der Ausübung der Naturheilkunde zur Beratung, Diagnose und Therapie beim Tier seine Dienste gegenüber dem Kunden und nicht erst mit einer Heilung des entsprechenden Tieres.

Der Anbieter berät den Kunden fachlich und wirtschaftlich über anwendbare Therapiemöglichkeiten und deren Vor- und Nachteile. Der Kunde hat das Recht, Therapiemöglichkeiten auszuwählen. Sollte er von diesem Recht kein Gebrauch machen, trifft der Anbieter die Wahl über die geeignete Behandlung. Der Anbieter behält sich je nach Schwere und Art der Erkrankung eine Überweisung an einen Tierarzt vor.

Vielfach werden vom Anbieter Methoden angewendet, die schulmedizinisch nicht anerkannt sind und nicht dem Stand der Wissenschaft entsprechen. Diese Methoden sind allgemein auch nicht kausal-funktional erklärbar und insofern nicht zielgerichtet. Insofern kann ein subjektiv erwarteter Erfolg der Methode nicht garantiert und also auch kein Heilversprechen gegeben werden.


Da der Erfolg jeder Therapie maßgeblich von der Mitwirkung des Tierbesitzers/Tierbetreuers abhängt, übernimmt der Anbieter keinerlei Garantie für das Erreichen des jeweiligen Behandlungszieles. Soweit der Kunde die Anwendung derartiger Methoden ablehnt und ausschließlich nach wissenschaftlich anerkannten Methoden der Schulmedizin beraten, diagnostiziert oder therapiert werden will, hat er dies gegenüber dem Anbieter schriftlich zu erklären.

5. Terminvereinbarung

Behandlungen erfolgen ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung. Termine können telefonisch, per E-Mail oder über andere angebotene Kommunikationswege vereinbart werden.

Terminabsprachen sind verbindlich. Termine gelten vertraglich vereinbart, wenn sie per E-Mail, WhatsApp oder telefonisch vom Anbieter bestätigt wurden. Der Tierhalter verpflichtet sich, zum vereinbarten Termin pünktlich zu erscheinen.

Alle Termine, die innerhalb von 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt werden, werden dem Kunden mit einer Unkostenpauschale in Rechnung gestellt. (siehe Punkt 4).

Der Anbieter behält sich das Recht vor, Termine auch kurzfristig, wegen Erkrankung oder aus anderem wichtigen Grund abzusagen oder zu verschieben. Der Kunde wird darüber ausreichend früh in Kenntnis gesetzt. Bereits entrichtete Gebühren werden gutgeschrieben oder auf Wunsch zurückerstattet.

Bei Haus- oder Stallbesuchen kann es aufgrund nicht vorhersehbarer Beeinträchtigungen im Straßenverkehr oder aufgrund der Wetterlage zu Verspätungen seitens des Anbieters kommen. Der Kunde wird darüber umgehend telefonisch informiert.

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​6. Terminabsagen und Ausfallhonorar

Vereinbarte Termine müssen mindestens 24 Stunden vor dem Termin abgesagt werden.

Bei späterer Absage oder Nichterscheinen behalten wir uns vor, ein Ausfallhonorar in Höhe von 100% der vereinbarten Behandlungskosten zu berechnen. Diese Regelung gilt auch für Hausbesuche. Bei Hausbesuchen können zusätzlich Fahrtkosten berechnet werden. Die Höhe richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste der Tierheilpraxis. Sollte ein Hausbesuch nach den oben genannten 24 Stunden abgesagt werden, kann ebenfalls ein Ausfallhonorar berechnet werden.

7. Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung für Behandlungen richtet sich nach der jeweils gültigen Preisliste der Tierheilpraxis.

Sofern nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt die Bezahlung:

unmittelbar nach der Behandlung in bar oder per Überweisung unmittelbar nach Rechnungsstellung ohne Abzug. Die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das in der Rechnung angegebene Konto. Der Kunde gerät ohne weitere Mahnung in Verzug, wenn der Rechnungsbetrag nicht innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung auf dem angegebenen Konto eingeht. Es gelten die gesetzlichen Verzugsregelungen.

Bei Online-Beratungen kann die Zahlung im Voraus erfolgen.

8. Anamnese

Vor Beginn der Behandlung macht der Anbieter eine umfassende Anamnese (Befragung des Tierbesitzers sowie Untersuchung des erkrankten Tieres). Der Tierbesitzer ist angehalten, die Fragen vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Für Schäden am Tier, die aufgrund falscher Angaben entstehen, kann der Anbieter nicht haftbar gemacht werden.

9. Mitwirkungspflicht des Tierhalters

Der Tierhalter verpflichtet sich, alle für die Behandlung relevanten Informationen zum Gesundheitszustand des Tieres vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen.

Dazu gehören insbesondere, bestehende Erkrankungen, tierärztliche Diagnosen, verabreichte Medikamente

und bisherige Therapien. Unvollständige oder falsche Angaben können den Behandlungserfolg beeinflussen.

10. Haftung

Die Behandlung erfolgt nach bestem Wissen und Gewissen.

Da es sich um naturheilkundliche Verfahren handelt, kann ein bestimmter Behandlungserfolg nicht garantiert werden. Die Tierheilpraxis haftet nicht für Schäden, die aufgrund unvollständiger oder falscher Angaben des Tierhalters entstehen. Der Tierhalter bleibt während der Behandlung für sein Tier verantwortlich.

11. Abgrenzung zur tierärztlichen Behandlung

Die Tätigkeit eines Tierheilpraktikers ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung.

Bei akuten Erkrankungen oder Notfällen ist unverzüglich ein Tierarzt zu konsultieren.

12. Datenschutz

Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Terminorganisation und Durchführung der Behandlung verwendet. Weitere Informationen zum Datenschutz sind in der Datenschutzerklärung der Website einsehbar.

 

13. Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt.

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